Von der Kritik an der französischen kolonialen Infrastruktur
zur Verflechtung kultureller Einzigartigkeiten in Madame Bâ von Erik Orsenna
€60.90
(inklusive MwSt.)
Verfügbarkeit: Titel wird für Sie produziert, Festbezug, bitte vormerken
Zusatztext
Die Unabhängigkeit hat in den Kolonien noch nicht stattgefunden. Die kolonisierten Bürger "gelangten in die Freiheit" - wenn es überhaupt eine Freiheit gibt -, ohne die koloniale Vorstellungswelt zu verstehen. Daher hebt diese Studie, die auf dem Werk des französischen Schriftstellers Erik Orsenna basiert, das Bewusstsein für die Absurdität des Diskursapparats der westlichen Vernunft hervor, der von Missbrauch, Doppelzüngigkeit und angeblich universellen Werten geprägt ist. Die Erinnerung an dieses Spiel inspiriert einen konsequenten kritischen Ansatz aus der Feder des Autors. Sie widmet auch die Dekonstruktion des französischen "Elfenbeinturms", der kulturellen Insellage zum Prot der kulturellen Verflechtung. Unter dem Licht des postkolonialen Denkens, weitgehend inspiriert vom französischen Alteritätsdenken und abgestimmt mit der Imagologie, zeigt der Autor, wie Erik Orsenna durch seine Figuren die "Heterotopien", die Verbreitung und das Alteritätsprinzip in den Vordergrund stellt, die den einheitlichen Zwang und die dominanten französischen Diskurse der Moderne dekonstruieren. Dieser Essay positioniert somit die Debatte der postkolonialen Literaturkritik neu, da die Quellen der Kritik der diskursiven Infrastruktur erneuert werden.
Autorenportrait
Bernard DJOUMESSI TONGMO ist Forscher für postmoderne Literatur. Die Dekonstruktion des Apparats der Rationalität hat sich ihm aufgedrängt. Er ist Mitglied der Revue Djiboul an der Universität Phélix Houphouët Boigny in der Elfenbeinküste und hat mehrere wissenschaftliche Artikel veröffentlicht.
Weitere Details
Erschienen: 04.08.2022
Umfang: 100 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 0.6 x 22 x 15 cm
ISBN/EAN: 9786204899916
Umbreit-Nr.: 6406425
