Diagnostischer Ansatz zur Beurteilung der Betazellfunktion in der Schwangerschaft
Klinische Bedeutung und Interpretation
Genova, Mariana P/Todorova, Katia/Atanasova, Bisera
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Zusatztext
Gestationsdiabetes mellitus (GDM) ist definiert als Glukoseintoleranz, die während der Schwangerschaft auftritt oder erstmals festgestellt wird. Es gibt verschiedene Risikofaktoren für die Entwicklung von GDM. Einer der wichtigsten ist Adipositas (BMI > 30) vor der Schwangerschaft und Adipositas während der Schwangerschaft. Bei solchen Schwangeren sind erhöhte Konzentrationen von Leptin im Blutkreislauf und erhöhte Werte von Entzündungsmediatoren festzustellen. Die Rolle des Fettgewebes und der zirkulierenden Adipokine bei der Regulierung der mütterlichen Glukosehomöostase wurde kürzlich als wichtiger Faktor bei der Entwicklung von Glukoseintoleranz und Insulinresistenz erkannt. GDM ist mit einem erhöhten Risiko für unerwünschte perinatale Folgen für Mutter und Fötus verbunden. Nach der Entbindung treten einige Langzeitfolgen auf, die wiederum Mutter und Kind betreffen. Frauen mit einer Vorgeschichte von GDM haben ein höheres Risiko, an T2DM, metabolischem Syndrom und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu erkranken. Die Häufigkeit von GDM steigt parallel zu der von T2DM und Adipositas. Dies ist nicht überraschend, da die grundlegenden pathogenetischen Mechanismen bei der Entwicklung von GDM und T2DM identisch sind. Dieses Buch richtet sich an Allgemeinmediziner, Endokrinologen und Gynäkologen.
Weitere Details
Erschienen: 04.11.2025
Umfang: 76 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 0.6 x 22 x 15 cm
ISBN/EAN: 9786209218293
Umbreit-Nr.: 8109365
