Landbesitz in Venezuela - ein Rückblick 1498/1937 Band 1
Geografische, historische und rechtliche Bewertung des Landbesitzes von Kolumbus bis Gómez
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Zusatztext
Die gegenwärtigen Landbesitzverhältnisse in Venezuela, sowohl in städtischen als auch in ländlichen Gebieten, sind das Ergebnis evolutionärer Prozesse, die in verschiedenen historischen Phasen stattfanden, beginnend mit der Verteilung der vielfältigen und spärlichen einheimischen Bevölkerung in dem Gebiet, je nach ihrem kulturellen Niveau und ihrer Lebensweise, die im Prozess der spanischen Eroberung und Kolonisierung ab 1498 durch die Auferlegung und Umsetzung der Konzepte von Eigentum, Besitz und dinglichen Rechten in ihren verschiedenen Aspekten stark beeinflusst wurde, Dies wirkte sich auf die Gestaltung der neuen städtischen und ländlichen Landschaften in den verschiedenen Provinzen aus, die das Gebiet der Generalkapitulation von Venezuela bildeten, sowie auf neue Landnutzungen, die von der dominierenden Gruppe der der spanischen Krone unterstellten Grundbesitzer und Beamten gefördert wurden und mit der kolonialen Agrarexport- und Subsistenzwirtschaft zusammenhingen, die unter anderem durch Haciendas (Plantagen), Ranches, indigene Reservate und Missionen mit ihren Häfen und Handelszentren repräsentiert wurden.
Weitere Details
Erschienen: 29.10.2025
Umfang: 224 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 1.5 x 22 x 15 cm
ISBN/EAN: 9786209245275
Umbreit-Nr.: 8036660
