Emotionen als Plattform gegen die Verflachung der KI
Emotionale Erkenntnistheorie
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Zusatztext
Das Buch stellt Emotionen in den Mittelpunkt von Bewusstsein, Ethik und Freiheit im Zeitalter von Daten und künstlicher Intelligenz. Anstatt Emotionen als sekundäre oder irrationale Faktoren zu betrachten, die es zu überwinden gilt, werden Emotionen als Lebensenergie des Körpers betrachtet, bei der das Wissen der Sprache und den Konzepten vorausgeht. Emotionen werden als bioexistentielle Mechanismen analysiert, die dem Nervensystem helfen, die Zukunft zu projizieren, die Lebenszeit zu organisieren, Erinnerungen zu sammeln und das Verhalten unter unsicheren Bedingungen zu steuern. In einem digitalen Kontext, in dem Daten und Algorithmen in der Lage sind, menschliche Reaktionen zu messen, vorherzusagen und zu manipulieren, werden Emotionen zu einem zentralen Punkt des Widerstands gegen die Verflachung des Lebens. Das Buch kritisiert die Abtrennung der Emotionen vom Körper und ihre Verwandlung in besetzte Daten, was die Selbstwahrnehmung und die Fähigkeit zum Zusammenleben beeinträchtigt. Indem es Emotionen als vorsprachliches Wissen und vormoralische Grundlagen betrachtet, zielt das Buch auf eine liberale Ordnung, in der die Menschen ihren eigenen tiefen Lebensrhythmus wiederentdecken.
Weitere Details
Erschienen: 22.01.2026
Umfang: 236 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 1.5 x 22 x 15 cm
ISBN/EAN: 9786209562990
Umbreit-Nr.: 9333441
