Periimplantates Gewebe bei Gesundheit und Erkrankung
Von der Integration zur Entzündung
SHAIKH, DR NIDA/HEGDE, DR RASHMI/MAKHIJA-KOHLI, DR SIMRAN KAUR
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Zusatztext
Das periimplantäre Gewebe besteht aus weichen und harten Strukturen - Schleimhaut und Alveolarknochen -, die ein funktionelles Zahnimplantat umgeben. Im Gegensatz zum Parodontium natürlicher Zähne hat dieses Gewebe kein parodontales Ligament und weist parallel zur Implantatoberfläche ausgerichtete Kollagenfasern auf, die eine weniger vaskularisierte "biologische Versiegelung" bilden. In gesundem Zustand bleibt die Schleimhaut fest und rosa, gekennzeichnet durch das Fehlen von Blutungen bei der Sondierung und keinen röntgenologischen Knochenverlust, der über das anfängliche physiologische Remodeling hinausgeht.Periimplantäre Erkrankungen sind Plaque-induzierte Entzündungen. Die periimplantäre Mukositis ist eine reversible Entzündung des Weichgewebes, während die Periimplantitis einen fortschreitenden, irreversiblen Verlust des stützenden Knochens bedeutet. Eine wirksame Behandlung beruht auf einer frühzeitigen Erkennung, einer rigorosen Kontrolle des Biofilms und der Berücksichtigung von Risikofaktoren wie Rauchen, Diabetes und Parodontitis in der Vorgeschichte, um einen langfristigen Implantaterfolg zu gewährleisten. Die Behandlung der Periimplantitis umfasst eine frühzeitige Diagnose, ein mechanisches Debridement, Antiseptika und in leichten Fällen lokale Antibiotika. Mittelschwere bis schwere Fälle erfordern einen chirurgischen Zugang, eine Dekontamination der Implantatoberfläche und entweder resektive oder regenerative Verfahren mit Transplantaten und Membranen.
Weitere Details
Erschienen: 07.03.2026
Umfang: 128 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 0.8 x 22 x 15 cm
ISBN/EAN: 9786209720901
Umbreit-Nr.: 575592
