Vom Vodun-Moment zum christlichen Moment Gottes
Ein phänomenologischer Aufsatz über die religiöse Erfahrung der Menschheit
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Zusatztext
In Jesus Christus ist Gott gestorben. Dennoch ist er nicht weniger Gott. Ganz im Gegenteil: Diese göttliche Solidarität mit der menschlichen Endlichkeit ist die höchste Theologie, die das Christentum vertritt und deren einzige und alleinige Mission darin besteht, sie der gesamten Menschheit zu verdeutlichen. Die Frage ist hier also, ob das Ereignis Gottes in Jesus Christus für den Afrikaner, genauer gesagt für den Beniner, von Bedeutung ist. Wenn die Antwort positiv ist, hat es dann nur für katholische Christen Bedeutung oder für jedes menschliche Dasein, einschließlich derer, die sich nicht dazu bekennen? Wie ist in diesem Fall der Glaube an Gott zu definieren, und worin bestünde die Bedeutung der Offenbarung Gottes in Jesus Christus? In Anlehnung an die Versöhnungstheologie von Barthélemy Adoukonou, einem beninischen Theologen, und an die Phänomenologie der Schenkung von Jean-Luc Marion gehen wir von einer hermeneutischen Neuinterpretation des Christentums in Afrika aus. Diese muss den Dialog Glaube und Kultur in den Mittelpunkt stellen. Dieser Dialog des Glaubens muss ein theologischer Dialog sein.
Weitere Details
Erschienen: 25.03.2026
Umfang: 164 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 1 x 22 x 15 cm
ISBN/EAN: 9786209849473
Umbreit-Nr.: 935151
