Der Unschuldige - Die Geschichte einer Wandlung
Psychologischer Roman über Gewissen, Freiheit und Identität im Fin de Siècle
€8.20
(inklusive MwSt.)
Verfügbarkeit: Titel wird für Sie produziert. Vorgemerkt
Zusatztext
Der Unschuldige - Die Geschichte einer Wandlung entfaltet die innere Geschichte eines Menschen, dessen vermeintliche Schuldlosigkeit nicht als einfacher moralischer Zustand, sondern als gefährdete, gesellschaftlich geprüfte Haltung erscheint. Mackay verbindet psychologische Beobachtung mit der nüchternen Präzision des späten Naturalismus und der ethischen Fragestellung der Moderne. Die Wandlung des Protagonisten wird dabei weniger als äußeres Abenteuer denn als geistiger Prozess erzählt: ein Ringen um Selbstkenntnis, Freiheit und Verantwortung. John Henry Mackay, 1864 in Schottland geboren und in Deutschland aufgewachsen, war Dichter, Erzähler und einer der profiliertesten Vertreter des individualistischen Anarchismus. Seine Beschäftigung mit Max Stirner, seine Kritik an staatlicher und moralischer Bevormundung sowie sein Einsatz für persönliche Selbstbestimmung prägen auch dieses Werk. Mackays literarisches Interesse gilt jenen Menschen, die an den Normen ihrer Zeit geprüft, verkannt oder verwandelt werden. Dieses Buch empfiehlt sich Lesern, die an psychologisch grundierter Prosa, an Fragen individueller Freiheit und an der Literatur des Fin de Siècle interessiert sind. Es bietet keine bloße Fallgeschichte, sondern eine konzentrierte Studie über Gewissen, Identität und die schwierige Möglichkeit, unschuldig zu bleiben.
Weitere Details
Erschienen: 15.12.2022
Umfang: 44 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 0.3 x 22.9 x 15.2 cm
ISBN/EAN: 9788027350124
Umbreit-Nr.: 7967316
