Nero (Historischer Roman)
Macht, Dekadenz und Palastintrigen im antiken Rom der römischen Kaiserzeit
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Zusatztext
Nero ist ein historischer Roman, der die römische Kaiserzeit nicht bloß als Kulisse, sondern als moralisch und politisch aufgeladenen Erfahrungsraum gestaltet. Im Mittelpunkt steht die Gestalt des Kaisers, deren schillernde Verbindung von Macht, Kunstanspruch, Grausamkeit und Selbstinszenierung Eckstein mit erzählerischer Anschaulichkeit ausleuchtet. Der Stil verbindet gelehrte Antikenkenntnis mit dramatischer Szenenführung; im Kontext des historischen Romans des 19. Jahrhunderts erscheint das Werk als Versuch, Vergangenheit psychologisch lesbar und zugleich gegenwartsbezogen zu machen. Ernst Eckstein, 1845 geboren und 1900 gestorben, gehörte zu jenen deutschsprachigen Autoren, deren literarische Arbeit stark von humanistischer Bildung und klassischer Altertumskunde geprägt war. Als Erzähler, Feuilletonist und humoristisch geschulter Beobachter interessierte ihn besonders das Verhältnis von Charakter, Gesellschaft und historischer Situation. Seine Beschäftigung mit Nero dürfte aus dieser Verbindung von philologischem Wissen, kulturgeschichtlicher Neugier und der zeitgenössischen Faszination für Herrschaft, Dekadenz und Zivilisationskrisen erwachsen sein. Empfohlen sei dieses Buch Lesern, die historische Romane mit intellektuellem Anspruch schätzen. Es bietet keine bloße Kostümgeschichte, sondern eine reflektierte Annäherung an Machtmissbrauch, ästhetische Selbsttäuschung und politische Verführungskraft.
Weitere Details
Erschienen: 16.12.2022
Umfang: 260 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 1.4 x 22.9 x 15.2 cm
ISBN/EAN: 9788027351923
Umbreit-Nr.: 7970520
