Frühlingsboten (Liebesroman)
Historischer Liebesroman über bürgerliche Liebe, Pflicht und Hoffnung im deutschen 19. Jahrhundert
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Zusatztext
Elisabeth Bürstenbinders Frühlingsboten ist ein Liebesroman, der das Motiv des Frühlings als Zeichen seelischer Erneuerung und gesellschaftlicher Hoffnung nutzt. Im Zentrum steht weniger bloße romantische Verwicklung als die sorgfältige Beobachtung von Gefühlen, Pflichten und moralischen Entscheidungen. Der Stil verbindet empfindsame Innerlichkeit mit erzählerischer Klarheit und gehört in den Kontext der populären deutschsprachigen Unterhaltungsliteratur des späten 19. Jahrhunderts, in der Liebe stets auch als Prüfstein von Charakter und sozialer Ordnung erscheint. Die Autorin Elisabeth Bürstenbinder (1838-1918), einem breiten Lesepublikum auch unter dem Namen E. Werner bekannt, schrieb zahlreiche Romane, die besonders in Familienzeitschriften und Leihbibliotheken Verbreitung fanden. Ihre Herkunft aus dem bürgerlichen Milieu, ihre Nähe zu zeitgenössischen Lesegewohnheiten und ihr Gespür für weibliche Lebensentwürfe erklären die Verbindung von emotionaler Spannung, sittlicher Reflexion und gesellschaftlicher Beobachtung, die auch Frühlingsboten prägt. Empfohlen sei dieses Buch allen Leserinnen und Lesern, die den klassischen Liebesroman nicht als bloße Fluchtliteratur, sondern als kulturgeschichtliches Dokument ernst nehmen. Frühlingsboten bietet eine zugängliche, zugleich aufschlussreiche Lektüre über Gefühl, Anstand und Hoffnung.
Weitere Details
Erschienen: 16.12.2022
Umfang: 120 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 0.7 x 22.9 x 15.2 cm
ISBN/EAN: 9788027354573
Umbreit-Nr.: 7968271
