Vom Tod zum Morgen
Erzählungen der amerikanischen Moderne über Erinnerung, Verlust und die existenzielle Suche zwischen Südstaaten und New York
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Zusatztext
In "Vom Tod zum Morgen", der deutschen Gestalt von Thomas Wolfes Erzählband "From Death to Morning" (1935), verdichten sich kurze Prosastücke, Skizzen und Erzählungen zu einer Meditation über Vergänglichkeit, Erinnerung und den unruhigen Aufbruch des modernen Amerika. Wolfes Stil ist weit ausschwingend, lyrisch, oft hymnisch, zugleich von genauer sinnlicher Beobachtung getragen. Zwischen Großstadt, Eisenbahn, Kindheitslandschaft und nächtlicher Einsamkeit steht das einzelne Bewusstsein im Zentrum: suchend, überfordert, aber nie ohne metaphysischen Hunger. Thomas Wolfe, 1900 in Asheville, North Carolina, geboren und 1938 früh verstorben, schrieb aus einer radikal autobiographischen Imagination. Seine Erfahrungen als Südstaatler, Student in Harvard, Reisender und Beobachter New Yorks prägten sein Werk ebenso wie die Zusammenarbeit mit dem Lektor Maxwell Perkins. Nach dem monumentalen Erfolg von "Schau heimwärts, Engel" suchte Wolfe in kürzeren Formen nach einer konzentrierteren Darstellung jener Themen, die ihn beherrschten: Herkunft, Verlust, Zeit und die Sehnsucht nach Ganzheit. Dieses Buch empfiehlt sich Lesern, die amerikanische Moderne nicht nur als formales Experiment, sondern als existenzielle Erfahrung begreifen wollen. "Vom Tod zum Morgen" zeigt Wolfe in komprimierter, zugänglicher und zugleich visionärer Form: als Chronisten der inneren Unruhe einer Epoche und als Dichter der unstillbaren Erinnerung.
Weitere Details
Erschienen: 16.12.2022
Umfang: 164 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 0.9 x 22.9 x 15.2 cm
ISBN/EAN: 9788027355853
Umbreit-Nr.: 7970383
