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Die Alpenfee

Cover von Die Alpenfee

Gebirgsroman um Liebe, Pflicht und Herkunft im bürgerlichen Realismus des 19. Jahrhunderts

Bürstenbinder, Elisabeth

e-artnow

13.20

(inklusive MwSt.)

Verfügbarkeit: Titel wird für Sie produziert. Vorgemerkt

Zusatztext

Die Alpenfee führt in eine Gebirgswelt, in der Naturerfahrung, gesellschaftliche Ordnung und inneres Erwachen eng miteinander verschränkt sind. Elisabeth Bürstenbinder gestaltet die Alpen nicht bloß als malerische Kulisse, sondern als moralisch aufgeladenen Resonanzraum, in dem Liebe, Pflichtgefühl und Herkunft verhandelt werden. Ihr Stil verbindet die Spannungsführung des populären Familien- und Gesellschaftsromans mit empfindsamer Landschaftsschilderung und steht im Kontext des bürgerlichen Realismus des späten 19. Jahrhunderts. Bürstenbinder, die unter dem Namen E. Werner zu den vielgelesenen Erzählerinnen ihrer Zeit gehörte, schrieb für ein Publikum, das Unterhaltung, sittliche Reflexion und psychologische Verständlichkeit erwartete. Ihre Nähe zur Zeitschriften- und Fortsetzungsliteratur, insbesondere zum literarischen Geschmack des gebildeten Bürgertums, prägte ihre klare Dramaturgie und ihre Vorliebe für konfliktreiche Charaktere. Die Alpenfee lässt sich auch als Ausdruck ihres Interesses an weiblicher Selbstbehauptung innerhalb konventioneller sozialer Formen lesen. Empfohlen sei dieses Buch Leserinnen und Lesern, die die Verbindung von romantischer Atmosphäre, sozialer Beobachtung und historischer Erzählkultur schätzen. Wer verstehen möchte, wie populäre Literatur des 19. Jahrhunderts Gefühl, Moral und Landschaft zu einer wirksamen ästhetischen Einheit formte, findet hier ein charakteristisches und lohnendes Beispiel.

Weitere Details

Erschienen: 16.12.2022

Umfang: 188 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

Format: 1 x 22.9 x 15.2 cm

Lesealter: Lesealter: 0-12 J.

ISBN/EAN: 9788027356997

Umbreit-Nr.: 7968986

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