Um hohen Preis
Ein Gesellschaftsroman um Liebe, Standespflicht und moralische Entscheidung im 19. Jahrhundert
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Zusatztext
Um hohen Preis entfaltet ein Gesellschafts- und Schicksalsbild, in dem persönliche Neigung, Standespflicht und moralische Selbstbehauptung in spannungsreicher Weise aufeinandertreffen. Der Titel verweist programmatisch auf jene Opfer, die Menschen für Liebe, Ehre, Sicherheit oder gesellschaftliche Anerkennung zu bringen bereit sind. In der Tradition des deutschsprachigen Unterhaltungs- und Familienromans des späten 19. Jahrhunderts verbindet das Werk psychologische Zuspitzung, klare dramatische Konfliktführung und eine empfindsame, zugleich ordnende Erzählhaltung. Elisabeth Bürstenbinder, literarisch weithin unter dem Namen E. Werner bekannt, gehörte zu den erfolgreichsten Erzählerinnen ihrer Zeit. Ihre Publikationen in populären Zeitschriften wie Die Gartenlaube machten sie einem breiten bürgerlichen Publikum vertraut. Als Autorin in einer Epoche, in der weibliche Lebensentwürfe stark normiert waren, richtete sie ihren Blick besonders auf Konflikte zwischen Gefühl, sozialer Rolle und individueller Würde. Diese Erfahrung prägt auch die innere Spannung von Um hohen Preis. Empfohlen sei dieser Roman Leserinnen und Lesern, die historische Unterhaltungsliteratur nicht als bloße Zerstreuung, sondern als Spiegel gesellschaftlicher Wertordnungen verstehen möchten. Um hohen Preis bietet fesselnde Handlung, moralische Ambivalenz und ein aufschlussreiches Porträt bürgerlicher Empfindungskultur.
Weitere Details
Erschienen: 16.12.2022
Umfang: 180 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 1 x 22.9 x 15.2 cm
Lesealter: Lesealter: 0-12 J.
ISBN/EAN: 9788027357000
Umbreit-Nr.: 7968281
