Florenz und seine Kunst
Renaissancekunst am Arno: Architektur, Malerei und Skulptur im Spiegel von Macht, Frömmigkeit und Humanismus
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Zusatztext
Florenz und seine Kunst erschließt die Stadt am Arno als geschichtlichen Organismus, in dem Architektur, Skulptur und Malerei einander durchdringen. Von den kommunalen Bauten und Kirchen bis zu Giotto, Donatello, Brunelleschi, Botticelli und Michelangelo verfolgt der Band die Entstehung jener Formensprache, die Florenz zum Laboratorium der Renaissance machte. Biermanns Stil verbindet anschauliche Führung mit kunsthistorischer Systematik: Er beschreibt Werke nicht isoliert, sondern als Ausdruck politischer Macht, religiöser Frömmigkeit und humanistischer Bildung. Georg Biermann, deutscher Kunsthistoriker, Publizist und Vermittler moderner wie alter Kunst, schrieb aus der Perspektive eines Gelehrten, dem die lebendige Anschauung ebenso wichtig war wie die historische Einordnung. Seine Tätigkeit im kunstkritischen und verlegerischen Umfeld schärfte den Blick für Auswahl, Vergleich und klare Darstellung. Gerade diese Verbindung von Kennerschaft und pädagogischem Impuls dürfte seine Deutung Florenz' geprägt haben. Empfohlen sei dieses Buch allen, die Florenz nicht nur besichtigen, sondern verstehen wollen. Es eignet sich als gelehrter Reisebegleiter, als Einführung in die Kunst der Renaissance und als Erinnerung daran, dass große Werke aus städtischen, geistigen und sozialen Zusammenhängen erwachsen.
Autorenportrait
Georg Biermann (1880 - 1949) war ein bedeutender deutscher Kunsthistoriker und Kunstkritiker. Geboren in Berlin, studierte er Kunstgeschichte und Germanistik. Biermann arbeitete als Redakteur bei der Zeitschrift "Die Kunst" und veröffentlichte zahlreiche Monografien über bedeutende Künstler wie Albrecht Dürer und Lucas Cranach. Sein Werk zeichnete sich durch eine umfassende Analyse der deutschen Kunstgeschichte und eine besondere Betonung auf die Renaissance und den Barock aus. Biermann war zudem als Ausstellungskurator tätig und trug wesentlich zur Popularisierung der deutschen Kunst im In- und Ausland bei. Während des Nationalsozialismus zog er sich weitgehend aus dem öffentlichen Leben zurück. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte er seine Forschungen fort und engagierte sich in der Wiederbelebung der deutschen Kunstszene. Georg Biermanns Beiträge zur Kunstgeschichte bleiben bis heute von großer Bedeutung.
Weitere Details
Erschienen: 24.06.2025
Umfang: 48 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 0.3 x 22.9 x 15.2 cm
ISBN/EAN: 9788028391423
Umbreit-Nr.: 7117358
