Kleine Frauen
Ein Coming-of-Age-Familienroman über vier Schwestern, Selbstfindung und Zusammenhalt im Neuengland des Bürgerkriegs
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Zusatztext
Kleine Frauen entfaltet die Bildungs- und Familiengeschichte der vier March-Schwestern Meg, Jo, Beth und Amy im Neuengland des amerikanischen Bürgerkriegs. In einer beweglichen Mischung aus häuslichem Realismus, moralischer Erzählung und empfindsamem Humor zeigt Alcott, wie weibliche Selbstbildung zwischen Pflicht, Armut, Kunstdrang und gesellschaftlicher Erwartung verhandelt wird. Der Roman steht im Kontext der viktorianischen Jugendliteratur, überschreitet deren belehrende Grenzen jedoch durch psychologische Lebendigkeit und eine bemerkenswert moderne Darstellung weiblicher Ambition. Louisa May Alcott, 1832 in Pennsylvania geboren und in einem reformpädagogisch-transzendentalistischen Milieu aufgewachsen, kannte die Spannungen ihres Stoffes aus eigener Erfahrung. Die finanzielle Unsicherheit ihrer Familie, ihre Arbeit als Lehrerin, Gouvernante und Krankenschwester sowie ihr Umgang mit Denkern wie Emerson und Thoreau prägten ihren Blick auf Erziehung, Arbeit und Selbstständigkeit. Besonders in Jo March spiegeln sich Alcotts literarischer Ehrgeiz und ihr Widerstand gegen enge Geschlechterrollen. Empfohlen sei Kleine Frauen Leserinnen und Lesern, die einen Klassiker suchen, der nicht museal wirkt, sondern weiterhin Fragen nach Familie, Berufung, Liebe und künstlerischer Freiheit stellt. Alcotts Roman verbindet Wärme mit Schärfe, Trost mit Kritik und bleibt gerade deshalb ein grundlegendes Werk der amerikanischen Literatur.
Weitere Details
Erschienen: 23.06.2025
Umfang: 332 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 1.8 x 22.9 x 15.2 cm
Lesealter: Lesealter: 2-99 J.
ISBN/EAN: 9788028392185
Umbreit-Nr.: 7095249
