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Ein Porträt des Künstlers als junger Mann

Cover von Ein Porträt des Künstlers als junger Mann

Stephen Dedalus zwischen Jesuitenschule, religiöser Schuld und künstlerischer Selbstfindung

Joyce, James

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11.60

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Zusatztext

James Joyces "Ein Porträt des Künstlers als junger Mann" verfolgt die geistige und ästhetische Selbstwerdung Stephen Dedalus' von der Kindheit im katholischen Irland bis zum Entschluss, als Künstler ins Exil aufzubrechen. Der Roman verbindet Bildungsroman, Künstlerroman und modernistische Bewusstseinsprosa: Seine Sprache wächst gleichsam mit dem Protagonisten, von kindlicher Wahrnehmung zu komplexer Reflexion. Im Kontext der europäischen Moderne markiert das Werk einen entscheidenden Schritt hin zu innerem Monolog und epiphanischer Struktur. James Joyce, 1882 in Dublin geboren, kannte die Spannungen, die Stephens Entwicklung prägen, aus eigener Erfahrung: jesuitische Erziehung, irischer Nationalismus, katholische Moral und der Wunsch nach künstlerischer Autonomie. Sein freiwilliges Leben außerhalb Irlands schärfte den Blick auf die Heimat, die er zugleich verwarf und literarisch unvergesslich machte. In Stephen Dedalus verdichtet Joyce biographische Impulse zu einer exemplarischen Figur moderner Selbstbehauptung. Dieses Buch sei allen empfohlen, die Literatur nicht nur als Erzählung, sondern als Erkenntnisform begreifen. Es fordert Aufmerksamkeit, belohnt sie jedoch mit einer präzisen Darstellung von Bewusstsein, Sprache und Freiheit. Wer den Ursprung von Joyces späterer Radikalität verstehen möchte, findet hier den unverzichtbaren Zugang.

Weitere Details

Erschienen: 23.06.2025

Umfang: 148 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

Format: 0.8 x 22.9 x 15.2 cm

ISBN/EAN: 9788028392697

Umbreit-Nr.: 7095496

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