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Die Vagabundin

Cover von Die Vagabundin

Eine geschiedene Künstlerin zwischen Pariser Bühne, neuer Liebe und weiblicher Selbstbestimmung in der Belle Époque

Colette

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10.00

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Verfügbarkeit: Titel wird für Sie produziert. Vorgemerkt

Zusatztext

In "Die Vagabundin" entwirft Colette das Porträt der Renée Néré, einer geschiedenen Schriftstellerin und Varietékünstlerin, die nach einer demütigenden Ehe zwischen Bühnenroutine, ökonomischer Unsicherheit und der Versuchung neuer Liebe ihren eigenen Lebensentwurf sucht. Der Roman verbindet psychologische Präzision mit impressionistischer Sinnlichkeit: Gesten, Kostüme, Licht und Müdigkeit des Theaters werden zu Zeichen einer modernen weiblichen Existenz. Im Kontext der französischen Literatur der Belle Époque erscheint das Werk als frühe, stille Studie über Selbstbestimmung jenseits bürgerlicher Ehemodelle. Colette, geboren 1873 als Sidonie-Gabrielle Colette, kannte die Spannungen, die sie beschreibt, aus eigener Erfahrung. Nach der literarisch ausgebeuteten Ehe mit Henry Gauthier-Villars, "Willy", erkämpfte sie sich künstlerische und persönliche Unabhängigkeit; zeitweise trat sie selbst auf Varietébühnen auf. Diese biographische Nähe verleiht Renées Beobachtungen ihre ungewöhnliche Genauigkeit, ohne sie auf bloße Bekenntnisliteratur zu reduzieren. Empfohlen sei "Die Vagabundin" allen Leserinnen und Lesern, die einen subtilen Roman über Freiheit, Begehren und die Kosten der Selbstachtung suchen. Colettes Prosa ist elegant, unsentimental und überraschend gegenwärtig; sie macht aus einem intimen Konflikt ein dauerhaftes Dokument moderner Identität.

Weitere Details

Erschienen: 24.06.2025

Umfang: 104 S.

Sprache: Deutsch

Einband: KT

Format: 0.6 x 22.9 x 15.2 cm

ISBN/EAN: 9788028392796

Umbreit-Nr.: 7095300

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