Napoleons Maximen der Kriegführung
Aphorismen über Strategie, Disziplin und Feldherrenkunst in den Koalitionskriegen
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Zusatztext
Napoleons Maximen der Kriegführung versammelt prägnante Lehrsätze über Strategie, Operationskunst, Disziplin, Versorgung, Moral und den rechten Gebrauch der Zeit. Der Text ist weniger ein systematisches Handbuch als eine verdichtete Poetik des militärischen Handelns: aphoristisch, scharf kalkulierend und auf Erfahrung gegründet. Im Kontext der europäischen Kriegsliteratur steht er zwischen aufklärerischer Rationalität und moderner Bewegungsführung, indem er die Entscheidungsschlacht, die Konzentration der Kräfte und die geistige Überlegenheit des Feldherrn in den Mittelpunkt rückt. Napoleon Bonaparte, korsischer Offizier, Revolutionsgeneral, Erster Konsul und Kaiser der Franzosen, formte seine Gedanken aus den Feldzügen in Italien, Ägypten, Mitteleuropa und Russland. Seine Maximen spiegeln den Blick eines Mannes, der Krieg als Verbindung von Mathematik, Psychologie, Politik und Willenskraft verstand. Sie verraten zugleich den Praktiker, der Karten, Marschleistungen und Logistik ebenso ernst nahm wie Ruhm, Autorität und die Wirkung des Augenblicks. Dieses Buch empfiehlt sich Lesern, die militärische Geschichte nicht nur als Abfolge von Schlachten, sondern als Kunst strategischer Entscheidung begreifen möchten. Historiker, Politikwissenschaftler und interessierte Laien finden darin eine konzentrierte Quelle napoleonischen Denkens. Gerade die Kürze der Sätze lädt zur kritischen Lektüre ein: Bewunderung und Distanz bleiben gleichermaßen notwendig.
Weitere Details
Erschienen: 24.06.2025
Umfang: 176 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 1 x 22.9 x 15.2 cm
ISBN/EAN: 9788028392888
Umbreit-Nr.: 7095269
