König Philipp
Metacom, Wampanoag und der verheerende Krieg um Neuenglands Kolonien im 17. Jahrhundert
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Zusatztext
"König Philipp" zeichnet das Leben Metacomets, des von den Engländern König Philipp genannten Wampanoag-Sachems, und den Weg in den verheerenden Krieg von 1675/76 nach. Abbott verbindet biographische Darstellung mit kolonialgeschichtlicher Erzählung: Bündnisse, Landverlust, Missionierung und gegenseitiges Misstrauen erscheinen als Triebkräfte einer Tragödie. Sein Stil ist anschaulich, chronologisch und rhetorisch zugespitzt; im Kontext populärer Geschichtsschreibung des 19. Jahrhunderts sucht er historische Belehrung ebenso wie moralische Deutung. John Stevens Cabot Abbott (1805-1877), amerikanischer Geistlicher, Pädagoge und Vielschreiber, war Teil einer Familie erfolgreicher Autoren; sein Bruder Jacob Abbott prägte ebenfalls die belehrende Literatur Neuenglands. Abbotts protestantische Moralauffassung, sein Interesse an exemplarischen Lebensläufen und sein Bemühen, Geschichte einem breiten Publikum zugänglich zu machen, erklären die Anlage dieses Buches. Zugleich spiegeln seine Urteile die Begriffe und Grenzen seiner Epoche. Empfohlen sei das Werk Lesern, die eine eindringliche erzählende Einführung in den King-Philip-Krieg und die frühe Kolonialgeschichte Nordamerikas suchen. Es ist weniger moderne Ethnohistorie als ein bedeutendes Dokument historischer Imagination des 19. Jahrhunderts. Wer es kritisch liest, gewinnt Einsicht in Metacomets tragische Gestalt und in die Deutungsmuster, mit denen Amerika seine Anfänge erzählte.
Weitere Details
Erschienen: 24.06.2025
Umfang: 160 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 0.9 x 22.9 x 15.2 cm
ISBN/EAN: 9788028394585
Umbreit-Nr.: 7095109
