Allan und die Eis-Götter
Prähistorische Abenteuer zwischen Steinzeit-Vision, Stammeskonflikten und eiszeitlicher Fantasy
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Zusatztext
Allan und die Eis-Götter verbindet den späten Allan-Quatermain-Roman mit Haggards spekulativer Vorgeschichte der Menschheit. Ausgehend von einer visionären Rahmenhandlung führt das Buch seinen Helden in eine archaische Welt aus Stammesritual, Gewalt, Begehren und religiöser Furcht vor den "Eis-Göttern". Haggards Stil mischt abenteuerliche Spannung, pseudoethnographische Beobachtung und mythische Erhabenheit; literarisch steht der Roman zwischen imperialem Abenteuerroman, Lost-World-Fiktion und früher Fantasy. H. Rider Haggard, 1856 geboren und durch König Salomos Schatzkammer sowie She berühmt geworden, war geprägt von seiner Tätigkeit in Südafrika, von kolonialen Begegnungen, agrarpolitischen Interessen und einer lebenslangen Faszination für Archäologie, Spiritualismus und Ursprungsmythen. Diese Erfahrungen erklären die wiederkehrenden Motive seiner Werke: fremde Landschaften, versunkene Kulturen, heroische Männlichkeit und die Frage, ob Erinnerung über individuelle Lebensgrenzen hinausreichen kann. Empfohlen sei dieses Buch Lesern, die klassische Abenteuerliteratur nicht nur als Unterhaltung, sondern als Dokument literarischer und ideengeschichtlicher Übergänge lesen möchten. Trotz zeitgebundener kolonialer Perspektiven bietet Allan und die Eis-Götter ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie der populäre Roman Evolution, Mythos und psychologische Vision erzählerisch verschränkt.
Weitere Details
Erschienen: 24.06.2025
Umfang: 160 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 0.9 x 22.9 x 15.2 cm
ISBN/EAN: 9788028395056
Umbreit-Nr.: 7095488
