Der Südpol
Fram-Expedition, Hundeschlitten und Polarforschung in der Antarktis 1910-1912
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Zusatztext
In "Der Südpol" schildert Roald Amundsen die norwegische Fram-Expedition von 1910 bis 1912 und den planvollen Vorstoß, der am 14. Dezember 1911 erstmals den geographischen Südpol erreichte. Der Bericht verbindet präzise Reisetagebuch-Prosa, nautische und meteorologische Beobachtung sowie nüchterne Dramaturgie: Nicht heroische Pose, sondern Organisation, Erfahrung und Anpassung an polare Bedingungen bestimmen seinen literarischen Rang im Kontext der klassischen Entdeckungs- und Expeditionsliteratur. Amundsen, 1872 geboren und bereits durch die erste Durchfahrung der Nordwestpassage berühmt, brachte in dieses Unternehmen eine seltene Verbindung aus seemännischer Disziplin, wissenschaftlicher Neugier und praktischer Lernbereitschaft ein. Seine intensive Beschäftigung mit arktischen Überlebenstechniken, besonders dem Gebrauch von Hundeschlitten und geeigneter Kleidung, prägte die Anlage des Buches ebenso wie der unausgesprochene Wettstreit mit Robert Falcon Scott. Dieses Werk empfiehlt sich allen Lesern, die Polargeschichte nicht als bloßes Abenteuer, sondern als Studie über Planung, Führung und Erkenntnisgewinn verstehen wollen. Amundsens Darstellung macht sichtbar, wie Forschung, Logistik und menschliche Entschlossenheit ineinandergreifen. "Der Südpol" bleibt daher ein grundlegendes Dokument moderner Expeditionserfahrung und ein eindrucksvolles Zeugnis kontrollierter Kühnheit.
Weitere Details
Erschienen: 24.06.2025
Umfang: 332 S.
Sprache: Deutsch
Einband: KT
Format: 1.8 x 22.9 x 15.2 cm
ISBN/EAN: 9788028395995
Umbreit-Nr.: 7117113
